Astrid Dobmeier, Autor auf Musikexpress

Astrid Dobmeier

Drei Herren in dunklen Anzügen spielen smarten Punkpop. Das ist im Jahre 2003 nicht nur modern, sondern in I diesem Fall auch stilvoll und unterhaltsam. Das Kölner Trio versteht es, launige Texte im bohemian style vorzutragen. Berlinumzieher? Mitläufer! Teenage-Fanclub-Fans? Mädchen! Anmache? Direkt aber charmant! Angelika Express haben zu allem eine Meinung, doch verlieren sie bei […]

Charme, Eleganz und Easy-Listening-Luxus – herzlich willkommen! Die Moulinettes, das sind drei Mädchen und ein Junge aus München, die den Charme der sechziger Jahre mit Cleverness und Elektronik verbinden. Leichtfüßig, galant und unbeschwert. Das Cover ihres Debütalbums 20 Blumen ist eine Hommage an das Jet-Set-Leben, die Songs sind eine raffinierte Weiterführung von Ideen à la […]

Im Jahre fünf nach L’Etat et moi also plötzlich Liebeslyrik statt Politdiskurs. Blumfeld singen „Mein System kennt keine Grenzen“ und meinen damit sowohl musikalische als auch inhaltliche Grenzen. Acht von elf Songs auf Old Nobody drehen sich um die Liebe, um die Liebe und nichts als die Liebe. Ein Schock geht durch die Reihen der […]

Digital ist besser, Stereo aber auch: 1995, das waren Zeiten, in denen man für den Second-Hand-Look muffige Rohmarktberge durchwühlen musste, weil es noch keine Retro-Shirts von der Stange gab. Die Wahlberlinerin Francoise Cactus und ihr Freund Brezel Göring stehen auf Retrolook, erfinden den Begriff der deutsch-französischen Freundschaft neu und begründen einen neuen Musikstil: Dactylo-Retro-LoFi – […]

Ein brillantes Gitarrenpop-Album, ein britischer Produzent und ein Duett mit Kim Wilde. Readymade könnten abheben, aber sie sind bescheiden. So bescheiden, dass die vier Musiker aus Wiesbaden mit ihren drei Trümpfen, die sie mit ihrem dritten Album „The Feeling Modified“ in Händen haben, hinterm Berg halten. Trumpf 1: die weibliche Stimme im Duett „You And […]

Melodiöser Gitarrenpop aus Manchester: Haven stehen und falten mit der außerordentlichen Stimme ihres Sängers.

Nach mehr als zwei Jahrzehnten als Avantgarde- Institution sind Sonic Youth zwar nicht mehr so ganz jugendlich, aber auch alles andere als ausge- brannt: „Erfahrung und Alter sind etwas Aufregendes!"

Auf seinem dritten Album protzt der Berliner Underground-Held mit Experimenten zwischen Rap und Rumba.

Die Sterne sind wieder wichtig. Der Neubeginn hat die Hamburger Band komplett umgekrempelt. Nach dem Ausstieg von Frank Will schien alles zu zerbrechen - kein Keyboarder, der Plattenvertrag ausgelaufen, Angst vor dem Scheitern. Doch mit Richard von der Schulenberg wurde alles anders: Neuer Mann am E-Piano, neuer Produzent, neue Plattenfirma, neue Lust an der Musik - die Sterne haben drei Jahre nach ihrem letzten Album den Spaß wieder entdeckt. O Astrid Dobmeier

Englische Vorstädte bergen grenzenloses Potenzial: Ein Beispiel aus Reading.

Ein Trio, das Ride und Spacemen 3 vereint, mit The Strokes um die Häuser zieht und dem Rock neuen Sinn verleiht.

„This is a shocking story.“ Mit diesem Satz beginnt der Kinofilm „The Wild One“. In den 50er Jahren löste der Streifen Über die brutale Motorradgang Black Rebel Motorcycle Club Entsetzen aus. In England war er über zehn Jahre auf dem Index – zu brutal. Das fanden die Jungs von Black Rebel Motorcycle Club reizvoll und […]

Das Jahr 2000 endete mit einer schlechten Nachricht: Die Indie-Heroen Pavement waren nicht mehr. Dafür begann 2001 mit einer guten: Stephen Malkmus machte alleine weiter. Mit „Stephen Malkmus“ hatte sich Mr. Pavement nicht neu erfunden, sondern das konsequent weiter geführt, was er vorher schon als Frontmann seiner Band gemacht hatte: lässige Vier-Spur-Ideen gesammelt, verspulte Text-Fragmente […]

Jarvis Cocker hatte nach dem düster-apokalyptischen „This Is Hardcore“ seine Liebe zum Leben wiedergefunden – und seiner Musik frischen Atem eingehaucht. Auf „We Love Life“ drehte sich alles um Wälder, Tiere, die Kraft der Bäume, und meinte damit die Abkehr von Plastik, Glamour und Bombast. Musikalisch bedeutete das für die Band aus Sheffield: Reduktion auf […]

Das Comeback des Jahres: Das Achtziger-Revival hatte auch New Order wieder zusammengeführt. Nach dem ’93er „Republic“ dachte keiner mehr, dass es die Manchester-Pioniere noch einmal wagen würden. Und dann „Get Ready“ – dafür holten sich die Mittvierziger Steve Osborne (Happy Mondays) und produzierten ein richtungsweisendes Post-Manchester-Rave-Album. Post-Punk à la Joy Division, gemischt mit Computer-Pop und […]

Viel war im Vorfeld spekuliert worden, welcher Band die Ehre zuteil werden würde, als erstes Signing des Labels DreamWorks in die Annalen der Rockgeschichte einzugehen. Die Experten munkelten gar, daß R.E.M. ihren neuen Vertrag bei David Geffen, Jeffrey Katzenberg und Stephen Spielberg unterschreiben würden. Nun sind Stipe und Co. bekanntlich bei Warner geblieben. DreamWorks präsentiert […]

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